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Anzeigen der Inhalte vom Tag: kultur
Summer in the City. Man sitzt entspannt und träge mit ein paar Gleichgesinnten auf dem Rasen am Schlossplatz, philosophiert, sinniert oder erholt sich wahlweise von der letzten Nacht, da ziehen sie in Horden an einem vorbei: Gruppierungen von Leuten; einer dieser wird bald heiraten und es wird vorher alles daran gesetzt, ihn oder sie der Lächerlichkeit preis zu geben und dabei auch noch unbeteiligte Außenstehende in Mitleidenschaft zu ziehen. Dieses Phänomen ist weithin bekannt als „Junggesellenabschied“.
Wenn es in der S-Bahn subtil nach Kotze riecht, erwachsene Menschen mit Lebkuchenherzen behängt in Cannstatt einsteigen und dir beim Passieren eben jener S-Bahn Station dümmliche Gesänge entgegenschlagen; wenn Halbwüchsige um 14 Uhr nachmittags eine Fahne haben, die dir 3 Meter gegen den Wind den Atem raubt und dir eine Horde Mädels in total sexy und trendigen Trachten aus unserem Nachbarbundesland (WARUM NUR - sei an dieser Stelle gefragt - was haben Dirndl und Lederhosen mit Stuttgart zu tun?!) entgegenkommen und sich dabei total sexy und innovativ vorkommen - ja dann weißt du, es ist wieder Wasenzeit.
Adriana Popescu - Monday Recap
Machen wir uns nichts vor, wer sich in Stuttgart ein Auto leisten kann (vor allem im Westen), der muss nicht zwingend glücklich sein. Wer sich allerdings ein Auto und einen Parkplatz leisten kann (vor allem im Westen!!!), der muss sich zwingend glücklich schätzen. Ich gehöre nicht dazu. Ich fahre Bus. Oder S-Bahn. Oder U-Bahn. Oder ich laufe, wenn die eben genannten Institutionen sich zu einem Streik entscheiden – grummel. Mein Fitness-Level bewegte sich also zwischen dem eines Mops und einer Rentnerin mit Gehhilfe.
Gut, der März war wärmer als der April, aber wie das Jahr verläuft wissen wir ja. Es wird bald wieder wärmer, ganz bestimmt. Deswegen mal ein paar Hinweise zum Fahrradgeschehen in Stuttgart - denn da gibt es einiges zu erzählen.
"Die WLAN-Kultur in Cafés ist gefährdet". Zu viele böse Raubkopierer - unter diesen Begriff fällt heutzutage eine erstaunliche große Menge an Menschen - nutzen scheinbar die offenen Hotspots für üble Miesetaten. Worum geht es wirklich?
Letzte Woche war ich mal im Speakeasy zu Petit Séjour (das Speakeasy wird zu einem gemütlichen verkleinerten Wohnzimmer umgebaut). Das Konzept gefällt mir - es muss nicht immer nur Party sein. Heute gibt's Live-Band - mit sparsamen 3 EUR Eintritt ist man dabei.
Am 4. Januar 2012 feierte der Biergarten, so wie wir ihn kennen, 200 Jahre Tradition. Gut, eigentlich im Nachbarstaat Bayern/Oberbayern, aber gewisse Kulturgüter kann man ja übernehmen. Auf dem Erlass von 1812 beruht der Brauch, dass die Gäste in den Biergarten ihr eigenes Essen mitbringen und verzehren dürfen. - Der Biergarten war „geboren".
Die einen mögen meinen, dass wir besonders Pech haben, in Stuttgart zu leben, während Stuttgart 21 gebaut wird. Die anderen sind vielleicht überglücklich, genau dieses (langwierige) Event mitzuerleben. Wie dem auch sei, wir sind nicht die Ersten.
Hier sind die Infos kompakt zusammengefasst: Wie ihr wahrscheinlich bereits aus anderen Medien erfahren habt, wird derzeit am Schlossplatz ein Kunstobjekt aufgebaut. Entgegen der allgemeinen Annahme, Kunst sei unberührbar, läuft das hier etwas anders. Man wird dazu aufgefordert, die Großskulptur zu erkunden. Es ist eine Miniramp, die nach dem Tode Michel Majerus' realisiert wurde.
Wer war schon im Schweinemuseum? Ich nicht, aber das wird in Kürze nachgeholt. Ich hatte schon mal davon gehört, aber richtig bewusst wurde es mir erst seit dieser Meldung auf Twitter
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