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| Gesamt | 2.3 | |
| Partyfaktor | 2.0 (2) | |
| Wohlfühlfaktor | 1.5 (2) | |
| DJs | 3.0 (2) | |
| Angemessene Preise | 3.0 (2) | |
| Türsteherpolitik | 2.0 (2) |
| Gesamt | 2.4 | |
| Partyfaktor | 2.0 | |
| Wohlfühlfaktor | 2.0 | |
| DJs | 4.0 | |
| Angemessene Preise | 3.0 | |
| Türsteherpolitik | 1.0 |
Naja, ich wusste ja schon vorher, dass das nicht mein Lieblingsclub werden würde. Die Aufmachung der Location wie auch die Plakate und Anzeigen zielen auf eine andere Zielgruppe ab – jung, einfach und anspruchslos. Aber der DJ des Abends machte mich neugierig und meine Freunde vom Lande waren schon drin und fanden das Penthouse "cool".
Also rein in den Laden und um halb 12 easy am Türsteher vorbei. Denkste. Trotz meiner fast 35 Jahre musste ich mich abtasten lassen und meinen Geldbeutel öffnen – ich könnte ja ein Drogendealer sein. Freundlich waren die Türsteher auch nicht. Das Motto scheint zu sein: unfreundlich sein, damit auch jeder Angst hat vor einem. Albern, aber vielleicht notwendig bei der Klientel, die dort sonst noch hingeht.
In Sachen Style kann den Gästen so schnell keiner was vormachen. Stilsicher in Ed Hardy gehüllt mit fein gegeeltem Haar bei den Jungs und viel viel viel Make-up bei den Mädels. Dass in dem Laden überhaupt jemand über 20 war, hat mich nach den ersten Momenten gewundert – war dann aber so. Der Schnitt hat die 25 aber sicher auch nicht überschritten.
An der Bar gabs nicht viel Gedränge – so kam man recht schnell an seine 7-EUR-Londrinks. Nicht teuer, nicht billig, aber der Caipi war viiiiiel zu süß. Mein lieber Scholli, da ist der Kater am nächsten Tag vorprogrammiert. Danach bin ich auf Wasser und Coke umgestiegen, musste ja noch fahren. Der Laden ist leider zu weit weg von der Innenstadt, als dann man hier locker mit dem Taxi fürn Zwanni nach Hause kommt – außer, man wohnt in Zuffenhausen oder Feuerbach.
Um halb 3 bin ich dann – genervt von den sehr stressigen Kindern im Club – und frustriert vom vielen halbstarken Gehabe ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Mein Fazit: Als 18-Jähriger halbstarker zum Angeben ganz gut, als Partygänger mit Lust auf Stimmung mit guter Mukke eher nicht geeignet – schon gar nicht über 25 Jahren.
| Gesamt | 2.2 | |
| Partyfaktor | 2.0 | |
| Wohlfühlfaktor | 1.0 | |
| DJs | 2.0 | |
| Angemessene Preise | 3.0 | |
| Türsteherpolitik | 3.0 |
Ich weiß nicht, was uns dazu getrieben hatte ins Penthouse zu gehen. Wahllos bin ich herum gelaufen und habe versucht ein Musikkonzept zu entdecken. Das Publikum besteht größtenteils aus Barbiepüppchen und Testosterongesteuerten Hundebsitzern. Das Abrechnungssystem ist auch so eine Sache für sich - wenn ich mich recht erinnere irgendein Lochkartensystem oder so. Auf jeden Fall sehr intransparent das Ganze. Wer ins Matahari geht, geht nicht ins Penthouse - damit kann man es auf den Punkt bringen. Ist ja eben auch Geschmackssache.

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